SOL – Interkulturelle
Solidarität im Rad der Zeit
Unser Leben
in Guatemala: Fotoausstellung
indigener Bevölkerung Guatemalas
14. Oktober 2005, Schloss
St. Martin
Solidarität bedeutet Zusammengehörigkeit, Verbundenheit.
Menschen aus Guatemala geben Einblick in ihre authentische
Sicht ihres Lebensumfeldes und erzählen aus ihrer Sicht aus ihrem
Leben. Die ausgestellten Bilder verdeutlichen die Kommunikation
zwischen den Ländern des Südens und den Ländern
des Nordens. Dementsprechend ist die Konzeption der Fotoausstellung
weniger auf die technische Seite des ausgestellten Materials ausgerichtet,
als auf die Darstellung der Lebewelt vor Ort. Die Ergebnisse sprechen
eine eigene Sprache: "Unser Leben in Guatemala".
Bei der Konzeption wurde mit dem Verein The
Syndicate - intercultural network for transforming arts kooperiert. Ein
Schwerpunkt der Arbeit von The Syndicate liegt in der Sichtbarmachung
von gesellschaftlichen Polaritäten mithilfe von Kunstprojekten.
Im Regelfall betrachten wir Europäer die Länder des Südens
durch eine unserer Erlebniswelt entsprechenden Brille.
Ziel dieses Projekts war es eine authentische Sicht jener Teile der
Welt-Bevölkerung,
die nicht zwangsweise nach dem europäisch-us-amerikanischen Weltbild
ausgerichtet (wenn auch mittlerweile massiv beeinflusst) sind, zu ermöglichen
- jener, die im internationalen neoliberalen Poker wenig Stimme besitzen,
beziehungsweise noch eine starke Bindung zu den ursprünglichen Aspekten
ihrer Kultur zu wahren suchen; nicht um zu konservieren, sondern als Gegenpol
zu einer Welt, die von einer einseitigen Ausrichtung und gestörten Selbstreflektion
geprägt ist. Die ausgestellten Arbeiten stammen von indigen Menschen
Guatemalas, denen eine Fotokamera zur Verfügung gestellt wurde mit der
Bitte, ihre Botschaft an die Steiermark visuell auszudrücken.
Details
und Informationen über weiter zurückliegende Aktivitäten finden
sich in der Rubrik AKTIVITÄTEN
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